Auf den Hund gekommen.

 
  

Ein Hundeleben

Wie oft hört man die Worte, Köter, Rasenscheisser, die beißen nur oder bellen ständig. Vorurteile gegen Tiere, die sich solcher Anschuldigungen nicht wehren können. Jeder Hundebesitzer ignoriert inzwischen dieses Unverständnis, weil er weiß, Verständnis kann man nur da erhoffen wo auch Verstand ist. Kein Tier wird böse geboren, es wird zudem gemacht. Gott sei dank nur von wenigen Menschen, die ein Tier zur Zweckerfüllung missbrauchen. Könnte man für einen Tag die Rollen tauschen, würde uns klar gemacht, wie schlecht die Menschen sind. Nicht alle, nur die schwarzen Schafe, meistens diese die sich ständig um anderer Leute Hundekümmern. Ein Hund wirft keine Zigarettenstummel aus dem fahrenden Auto, hinterlässt nicht seinen Müll wo er geht und steht. Er beschimpft uns nicht als, Scheißmensch, Umweltverschmutzer, Schläger und Lügner. Wie denn auch wird mancher sagen, der Hund kann ja nicht sprechen. Ja, ein Glück denn wenn doch, sähen wir Menschen ganz schön alt aus….

Inzwischen sind soviele Menschen „auf den Hund gekommen“, warum das so ist, diese Frage beantwortet sich jeder Tierbesitzer selbst. Jeder hat seine eigene Geschichte. Für einige ist es der Kinderersatz. Für ältere Menschen ein Partner gegen die Einsamkeit, noch dazu wenn der geliebte Mensch verstorben ist. Dann gibt es noch die Hundenarren die um jeden Preis so ein knuddeliges „Etwas“ in der Familie haben möchten. Doch mit der Freud kommt auch das Leid. Schiebt man den Gedanken auch weit von sich, die Zeit läuft gegen uns. Hat man sich erst einmal richtig an den kleinen Vierbeiner gewöhnt, wird er über die Jahre zum festen Familienmitglied. Wenn dann der Tag kommt, der schrecklichste im Leben eines Tierfreundes, möchte man am liebsten die Zeit zurück drehen. Viele Fragen gehen einen durch den Kopf. Hat man dem Tier genug Aufmerksamkeit geschenkt? Hat man etwas falsch gemacht? Habe ich wirklich jede freie Minute mit dem Tier verbracht? Hat das Tier es wirklich gut bei mir gehabt?

Woher denn auch, wird mancher sagen, der Hund kann ja nicht sprechen…. Nur wir Tierhalter sind schlauer. Wir kennen die Gestik, Bewegungen, die Körpersprache unseres Vierbeiners, denn wir studieren sie jeden Tag aufs Neue. Es dankt es uns auf seine Art, auch für die Geduld die wir mit ihm haben.  Tierbesitzer können also keine schlechten Menschen sein denn, in ihnen schlägt ein Herz für Tiere.

 

       Dass mir mein Hund das Liebste ist,
       sagst du, oh Mensch, sei Sünde,
       der Hund ist mir im Sturme treu,
     der Mensch nicht mal im Winde!